Fürchtet Euch nicht – Eine Ode an die Freude

Bis 16. Oktober  ist auf dem Hohenemser Schlossberg wieder Moderne im Kontrast zur Historie zu sehen. Nach „Eisenartig“ des Liechtensteiners Edgar Büchel 2014 und „Blickwinkel“ des Götzners Hubert Lampert 2015 findet in diesem Jahr die dritte zeitgenössische Skulpturen-Installation in der Burgruine Alt-Ems, auf dem Schlossberg, in Hohenems statt.

Der Verkehrsverein Hohenems hat den Künstler Arno Egger eingeladen, sich mit dem geschichtsträchtigen Ort auseinander zu setzen. Seine Installation trägt den Titel „Fürchtet Euch nicht – Eine Ode an die Freude“.

Die Vernissage fand am Freitag, den 22. April , auf dem Schlossberg - bei unerwartet schönem Wetter - statt. Zur Eröffnung sprach Johannes Inama. Er ist Leiter des Kulturzentrums „Küefer Martis Huus“ in Ruggell/FL. Initiates file downloadSeine Rede hier zum Nachlesen

Diese mehrteilige Installation für die Burgruine Alt-Ems nimmt Bezug auf die Geschichte und die aktuellen Geschehnisse unserer Tage. Der erste Teil auf dem Schlossberg, besteht aus einer mehrteiligen Stahlskulptur welche die Druckplatten einer  speziell für die Burgruine entstandenen Radierungsserie zeigt. Die Radierungen selbst werden in einem leerstehenden Geschäftslokal, im Rahmen des Emsiana Kulturfestes, ab Mitte Mai, in der  Marktstraße gezeigt.

Skulpturen werden für Burg-Sanierung versteigert

Arno Egger stiftet die Skulpturen als auch die Radierungen zur Hälfte der Burgsanierung. Rufpreis: EUR 1.000,- pro Skulptur bzw. EUR 500,- pro Radierung. 

Gebotsende ist der 14. Oktober, 20.00 Uhr

Die Skulpturen-Installation ist von nachstehenden Unternehmen unterstützt worden:
Schlosserei Johannes Wolf, Hohenems
EHG, Dornbirn
Visuform, Dornbirn
Opeg, Hohenems
Baumeister Grabher, Hohenems 

 

 

Zum Künstler:
Arno Egger
Geboren 1960 in Hohenems

Studium an der ScuolaPolitecnico di Design in Mailand
lebt und arbeitet in Feldkirch  

Hortensia-Garten eröffnet - 23.10.15

Der Hohenemser Schlossberg ist seit kurzem um eine „Attraktion“ reicher. Zur Erinnerung an den 450. Jahrestag der Vermählung von Graf Jakob-Hannibal und Hortensia Borromeo durch Papst Pius IV in Rom haben Schüler des Bäuerlichen Schul- und Bildungszentrum und der Verkehrsverein Hohenems einen Obstgarten angelegt. Und zwar an jener Stelle, wo einst Hortensia ihren Obstgarten hegte und pflegte.

Die Enthüllung der Info-Tafel nahmen Stadtrat Dieter Egger, Sponsor Siegmund Prock (Prock Blitzschutz) und Eigentümer-Vertreter Edmund Banzer vor.

 

 

Auszug aus der Inschrift:
„Im zarten Alter von 14 Jahren folgte Hortenisa ihrem Gemahl nach Hohenems. Wohl auch um sich vom Heimweh nach ihrer oberitalienischen Heimat abzulenken, legte sie sich hier ein Schlossgärtlein an, dem sie sich neben der Erziehung ihrer fünf Kinder liebevoll widmete. Hortensia starb mit 28 Jahren an Pocken.“

 

 

 

Führung Alt-Ems und Eröffnung Hortensia-Garten

Burgbaumeister DI Raimund Rhomberg führt am Freitag, 23. Oktober 2015, um 15 Uhr durch die Ruine und stellt die Sanierungsarbeiten vor.

Noch bis Ende Oktober sind die Sanierungsspezialisten auf der Burgruine Alt-Ems damit beschäftigt, den sogenannten „Pulverturm“ zu sichern und zu sanieren. Im Rahmen einer bauhistorischen Führung informiert DI Rhomberg über die diesjährigen Sanierungs-Aktivitäten auf dem Schlossberg. Die kostenlose Führung findet nur bei trockenem Wetter statt. Treffpunkt ist auf dem Burgplateau. Freiwillige Spenden für die Burgsanierung sind herzlich willkommen.

Eröffnung Hortensia-Garten

Im Rahmen der Burgführung wird auch der „Hortensia-Garten“ offiziell eröffnet. Schülerinnen und Schüler des Bäuerlichen Schul- und Bildungszentrum Hohenems haben in Kooperation mit dem Verkehrsverein Hohenems einen Obstgarten angelegt. Dieser soll an den 450. Jahrestag der Vermählung von Graf Jakob Hannibal und Hortensia Borromeo durch Papst Pius IV in Rom erinnern.

Schalwette gewonnen!

Ein Schal, so lange, dass er vom Hohenemser Kirchplatz bis auf die Burgruine Alt-Ems reicht. Das war die Wette, abgeschlossen zwischen „Frauenzimmer“ Inhaberin Barbara Öhe-Kirchner und Dieter Heidegger, Obmann des Verkehrsverein Hohenems. Ein Jahr waren über 250 fleißige Strickerinnen (und Stricker) am Werk und es hat funktioniert.

Mit einem Hubschrauber wurde der rund 600 Meter lange Schal nun auf die Burgruine Alt-Ems gezogen. Viele Schaulustige ließen sich das Spektakel nicht entgehen und waren „live“ dabei.

Übrigens: Dies war der erste Hubschrauber-Schalzug, den es – zumindest in Österreich – je gegeben hat. Wucher-Chefpilot Stefan Ganahl führte mit Präzision den Schalzug durch und bekam dafür als Danke ein Stück des Rekordschales umgehängt.

Flüchtling hilft bei Burgsanierung - 17.9.15

Die Restaurierungsexperten auf der Burgruine Alt-Ems haben sein kurzem Verstärkung. Der 18jährige Daoud Yaqubi aus Afghanistan hilft bei den Sanierungsarbeiten mit. Vorarbeiter Stephan Moosbrugger ist mit seiner Arbeit sehr zufrieden und kann dem gelernten Zimmermann nur beste Noten, was Geschicklichkeit und Fleiß betrifft, ausstellen.

Foto: Eingespieltes Team: Stephan Moosbrugger, Daoud Yaqubi und Hubert Mathis auf Alt-Ems. (vlnr)

Dämmerungswanderung zu "Blickwinkel" - 10.9.15



"Blickwinkel" ist die aktuelle Skulpturenausstellung auf dem Hohenemser Schlossberg in Mitten der Reste der Burgruine Alt-Ems. Gemeinsam mit dem Götzner Künstler Hubert Lampert wurde diese am 10. September in einer besonderen "Licht-Schatten"-Zeit erwandert. In der Dämmerung.

Pulverturm wird auf Alt-Ems saniert - 25.8.15

Vor kurzem startete die diesjährige Sanierungsphase auf der Burgruine Alt-Ems. Das Projekt für dieses und das kommende Jahr ist die Sicherung und Sanierung des sogenannten "Pulverturms".

Der Pulverturm ist das dritte Rondell des 16. Jahrhunderts der Hochburganlage auf dem Hohenemser Schlossberg. Unscheinbar, verwachsen und vergessen ist es ein Highlight auf Alt-Ems. Es weist sechs, größtenteils gut erhaltene Schießscharten mit Prellholzlöchern und Aussparungen für Hakenbüchsen auf. Das ansonsten relativ gut erhaltene Mauerwerk zeigt im Speziellen an den Mauerkronen sehr großen Sanierungsbedarf.

Im Rahmen des Projekts "Double Check" der Kulturabteilung des Landes Vorarlberg werden vier Maurerlehrlinge zwei Wochen die Sanierungsarbeiten unterstützen und das alte Maurerhandwerk erlernen.

Insgesamt stehen in diesem Jahr EUR 60.000,- an Budget zur Verfügung, das von der Stadt Hohenems, dem Land Vorarlberg, dem Bundesdenkmalamt und dem Verkehrsverein Hohenems als Träger der Sanierungsarbeiten, aufgebracht werden.

Fahnenmast über Burgmauer geworfen

Der vor gut zwei Jahren durch den Verkehrsverein Hohenems auf der Barbakane der Burgruine Altems aufgestellte, sturmsichere Fahnenmast wurde von unbekannten Tätern, vermutlich am Dienstag (16.6.), aus seiner Halterung gelöst und über die Burgmauer Richtung Tal geworfen.

„Werner Amann, der beinahe täglich über den Schlossberg wandert, informierte uns über die Tatsache.“ Berichtet der sichtlich zerknirschte Obmann des Verkehrsverein Hohenems, Dieter Heidegger.

Der Fahnenmast wurde nun geborgen – er verhedderte sich glücklicher Weise im Dickicht – sonst wäre der 7 Meter lange Alu-Mast bis ins Tal durch gerauscht. „Was dann hätte passieren können, möchte sich niemand ausmalen.“

„Nun müssen wir den sturmsicheren Masten auch noch vandalensicher machen.“
Der Ausleger der Fahne und die Halterungen sind kaputt, die Fahne selbst an ein paar Stellen zerfetzt.

Der Verkehrsverein hat Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Hohenems, Tel. 059 1338 142100.

Benefiz-Rumverkostung auf Alt-Ems - 8.6.15

Rum-Experte Benedikt Fleisch lud kürzlich zur exklusiven Rum-Verkostung auf die Burgruine Alt-Ems. Im Gepäck hatte er 11 Rumköstlichkeiten, wie sie unterschiedlichster nicht sein könnten. Ganz nebenbei erfuhren die Teilnehmer auch Wissenswertes zu den Mauerresten auf dem Schlossberg und konnten einen Blick auf die aktuelle Skulpturenausstellung von Hubert Lampert werfen.

Schöner Nebeneffekt für den Verkehrsverein Hohenems: 300 Euro gehen auf das Spendenkonto für die Sanierungsarbeiten und viele Alt-Ems-Begeisterte konnten gewonnen werden.

Im Anschluß an die Rumverkostung ging es ins Gasthaus Adler, wo ein mehrgängiges Menü wartete.

Skulpturen im Überblick

Die EHG stiftet die 5 Skulpturen von Hubert Lampert zu gleichen Teilen der Sozialaktion "Ma hilft" und dem Sanierungsfond der Burgruine Alt-Ems.

Der Rufpreis pro Skulptur liegt bei EUR 1.000,-. Gebote können bis einschließlich 24. September abgegeben werden.

Den aktuellen Stand sehen Sie rechts auf der Homepage.

Wir freuen uns auf Ihr Gebot!




Weiße Fahne weht auf Alt-Ems

2015 jährt sich die Unterschutzstellung der Burgruine Alt-Ems zum 75. Male und bekanntlich jährt sich am 8./9. Mai die Kapitulation des NS-Regimes zum 70. Male.

Der Kulturkreis Hohenems, das Jüdische Museum Hohenems und der Verkehrsverein Hohenems nehmen dies zum Anlass, eine weiße Fahne auf der Burgruine Alt-Ems zu hissen. Die weiße Fahne war bei Kriegsende das Symbol für die Alliierten, dass die Bereitschaft zur Kapitulation bzw. Übergabe gegeben war bzw. keine Gefahr mehr besteht.


75 Jahre Denkmalschutz der Burgruine Alt-Ems

Das weithin sichtbare Wahrzeichen der Stadt Hohenems, die Burgruine Alt-Ems auf dem Schlossberg, wurde vor 75 Jahren, mitten im zweiten Weltkrieg am 17. Dezember 1940, unter Denkmalschutz gestellt. Erste Sanierungsarbeiten fanden 1938-1940 am Palas der Südost- und Südwest-Mauer statt. Dies ist heute noch an der Südost-Mauer gut ablesbar.

Die NS-Regierung hatte Großes mit der Burgruine Alt-Ems vor, wie zum Beispiel aus einem Artikel im Bregenzer Tagblatt aus dem Jahre 1938 zu entnehmen ist: „Große Aufmerksamkeit wendet die nationalsozialistische Gemeindeverwaltung auch der Fremdenverkehrswerbung zu, und es ist lebhaft zu begrüßen, dass die NSDAP nicht nur die Erhaltung der geschichtlich so denkwürdigen Ruine Altems übernommen, sondern die Geburtsstätte des Nibelungenliedes zu einem nationalen Heiligtum erklärt hat, in dessen Gemarkungen alljährlich ein nationalsozialistisches Fest gefeiert werden soll.“

Blickwinkel eröffnet - 24.4.15

Es liegt immer im Auge und der Vorstellungskraft des Betrachters, was und wie etwas wahrgenommen wird. Der Götzner Künstler spielt in seinen Skulpturen mit dieser Vorstellungskraft. Oft reicht schon die Veränderung des eigenen Standortes, dem Blickwinkel, und schon eröffnet sich ein völlig anderes Bild.

Vor über 20 Jahren schuf Hubert Lampert im Auftrag der EHG Dornbirn ein viel beachtetes Projekt, das er schlicht und einfach "Figurengruppe" nannte. Jede der fünf Figuren hat zwei Flächen, die sich aus der Fläche in dem Raum bewegen. Vom richtigen Standort aus betrachtet, bilden sie eine Einheit, symbolhaft für das Gemeinsame. Die Auflösung in das Individuelle des Einzelnen ist der bewusst vorprogrammierte Effekt des Künstlers.

Die "Figurengruppe" fiel in den letzten Jahren in den sprichwörtlichen "Dornröschenschlaf" und wird durch die Ausstellung auf dem Schlossberg wieder jener Aufmerksamkeit gerecht, für die sie geschaffen wurde.

EHG stiftet Skulpturen

Der Erlös geht zu gleichen Teilen an die Sanierung der Burgruine Alt-Ems und "Ma Hilft". Rufpreis: EUR 1.000,- pro Skulptur. Gebote können bis einschließlich 24. September abgegeben werden.

Die Eröffnungsrede hielt Kurt Prantl von der Galerie c.art in Dornbirn.

Skulpturen eingeflogen - 20.4.15

Die fünf, je rund 900 Kilogramm schweren, Skulpturen von Hubert Lampert wurden mit dem Hubschrauber an ihre Plätze auf Alt-Ems geflogen. Nach der Platzierung signierte und nummeriere Hubert Lampert jede Skulptur.

Im Zuge dessen wurden auch rund 5 Tonnen Gerüstmaterial für die kommende Sanierungsphase auf die Hochburg transportiert.

ORF Bericht


Einladung zur Eröffnung "Blickwinkel - Hubert Lampert auf Alt-Ems"

 

Nachdem äußerst positiven Echo zu unserer ersten Skulpturen-Ausstellung im vergangenen Jahr auf bzw. in der Burgruine Alt-Ems haben wir mit dem Götzner Hubert Lampert einen weiteren, renommierten Künstler für den Schlossberg gewinnen können.

Dies auch Dank der großzügigen Unterstützung des EHG Stahlzentrums in Dornbirn. Die gezeigten Skulpturen stehen nämlich im Eigentum der EHG – noch – denn die Skulpturen suchen neue Besitzer. Der Verkaufserlös geht zu gleichen Teilen an die Sozialaktion „Ma hilft“ und den Sanierungsfond der Burgruine Alt-Ems.

Wir laden Sie hiermit ganz herzlich zur Ausstellungseröffnung von „Blickwinkel – Hubert Lampert auf Alt-Ems“ ein:

Wann: Freitag, 24. April 2015, 17.00 Uhr
Wo: Palas der Burgruine Alt-Ems, Schlossberg, Hohenems


Die Eröffnungsrede hält Kurt Prantl von der Galerie c.art aus Dornbirn.


Ein herzliches Danke auch dem MaurerAusbildungsZentrum Hohenems. Die Maurerlehrlinge fertigten die neuen Betonfundamente für die Skulpturen.


Der Schlossberg ist nur über Fußwege erreichbar.

 

 

Sanierungen auf Alt-Ems für 2014 abgeschlossen

Rund 2 ½ Monate dauerte die diesjährige Sanierungsphase auf der Burgruine Alt-Ems. Die Sanierungsspezialisten der Baufirma Grabher wurden dabei zwei Wochen von vier Lehrlingen tatkräftig unterstützt. Im Rahmen des Projektes "Double-Check", das vom Land Vorarlberg unterstützt wird, lernten die Lehrlinge die Denkmalpflege. Zu diesem Zweck wurde ein bisher unsanierter Burgteil, die Südwand es Palas, von den Lehrlingen saniert. Bei der Freilegung dieser Wand kam eine ältere Mauer hinter einer vorgesetzten Mauer zu Tage. Diese stammt vermutlich aus der Wiedererrichtung der Burg nach der Zerstörung durch die Appenzeller (1407). Die Mauer besitzt an ihrer Westseite einen gut erhaltenen Putz, der notgesichert und abgedeckt wurde, um die noch unrestaurierte Mauerkrone zu schützen. Eine Fertigstellung der Restaurierung dieses Mauerteils kommt erst in nächstem Jahr, ebenfalls wieder unter der Mitwirkung von Lehrlingen, zustande.

Des Weiteren wurde der Hauptaugenmerk den sogenannten Binnenmauern geschenkt, gleich drei dieser Mauern konnten in diesem Jahr zuerst gesichert und anschließend restauriert werden. Im Zuge der Freilegung wurde ein rund 450 Jahre alter geschmiedeter Türkloben (Aufhängung) frei gelegt.

Sämtliche Arbeiten wurden durch Burgbaumeister DI Raimund Rhomberg laufend dokumentiert und aufwändigst mit einem Geodäsiensinstrument (Tachymeter) vermessen.

Bastion und Wächterturm zugänglich

2014 wurden auch zwei Burgteile neu zugänglich gemacht. Im Frühjahr konnte dank Unterstützung von vielen Sponsoren ein Leiternsteg auf die Bastion vor dem Palas installiert werden. Vor kurzem konnte nun auch ein Weg von dieser Bastion auf die Plattform des Wächterturms fertig gestellt.

Insgesamt wurden in diesem Jahr rund EUR 50.000,- investiert. Neben der Stadt Hohenems, dem Land Vorarlberg und dem Bundesdenkmalamt, wurden die Sanierungsarbeiten von unzähligen freiwilligen Spendern unterstützt.

Als Trägerverein der Sanierungsarbeiten fungiert seit 2005 der Verkehrsverein Hohenems.

Pulvertrum gesperrt

Ab sofort ist der Pulverturm der Burgruine Alt-Ems wegen Steinschlaggefahr gesperrt.Wir bitten um Beachtung.

Alt-Ems von Gestrüpp befreit - 24.10.14

10 freiwillige Helfer waren kürzlich auf Alt-Ems aktiv und befreiten die Aufgänge, Eingänge, Mauern und Fugen von Gestrüpp, Ästen, Moos und Unkraut.

Unter anderem wurde auch das "Gsetzle" - der südliche Aussichtspunkt - von Sträuchern und Ästen befreit.





Burgbaumeister Raimund Rhomberg führte durch Alt-Ems - 24.10.14

Im Rahmen einer bauhistorischen Führung informierte Burgbaumeister DI Raimund Rhomberg über die diesjährigen Sanierungs-Aktivitäten auf dem Hohenemser Schlossberg.

Unter anderem wurden, im Zuge der Sanierung der südlichen Palas-Wand, Mauern aus dem 12. Jahrhundert entdeckt. Weiters wurde der Hauptaugenmerk auf die Sicherung und Sanierung der Binnenmauern der Hochburg gelegt.


Frauenpower auf Alt-Ems - 10.10.14

12 Mitarbeiterinnen der Diabetischen Fußpflege Marianne Jaspers (Hohenems-Bregenz) waren kürzlich bei den Restaurierungsarbeiten auf der Burgruine Alt-Ems im Einsatz. Der alljährliche Ausflug führte die Gruppe auf den Hohenemser Schlossberg, wo sie unter fachkundiger Anleitung tatkräftig bei der Sanierung mit halfen. Es wurde Gestrüpp entfernt, Steine geputzt, Mörtel gemischt und Fugen gestopft. Zu guter Letzt wurde von den Frauen auch noch ein paar Steine vermauert.

Alt-Ems Übersichtstafel auf dem Kirchplatz ersetzt - 18.9.14

Seit kurzem steht auf dem Hohenemser Kirchplatz eine neue Übersichtstafel zur Burgruine Alt-Ems. Neben der historischen Übersicht ist die einst längste Burganlage Österreichs mit allen sichtbaren Mauerresten dargestellt.

Die Neuanschaffung wurde notwendig, weil im vergangenen Jahr die Tafel durch einen Vandalenakt erheblich in Mitleidenschaft gezogen wurde. Der Verkehrsverein Hohenems wurde bei dieser nicht unerheblichen Investition durch Andrew Nussbaumer von der Palast Gastronomie finanziell unterstützt.

Lehrlinge lernten Denkmalpflege - 12.9.14

Maurerlehrlinge des 2. Lehrjahres wurden von ihren Lehrbetrieben für 2 Wochen frei gestellt um die Denkmalpflege in der Praxis zu erlernen. Möglich macht dies das Projekt „Double-Check“ des Landes Vorarlberg, welches Bildungs- und Kultureinrichtungen zusammen spannt und Kulturorte als Arbeitsplatz erlebbar macht.

Im konkreten Falle sind dies die Bauakademie Vorarlberg und der Verkehrsverein Hohenems, der die Trägerschaft der Sanierungsarbeiten auf dem Schlossberg inne hat. Das Projekt ist insgesamt auf 3 Jahre ausgelegt. Ein bisher unsanierter Burgteil wurde dafür ausgewählt, der nun von den Lehrlingen saniert wird. Bevor es auf die historische Baustelle ging war jedoch Theorie angesagt.
Zunächst wurden die geschichtlich-historischen Hintergründe intensiv betrachtet. Mag. Georg Mack vom Bundesdenkmalamt (BDA) hielt eine Einführung in die Denkmalpflege. Burgbaumeister DI Raimund Rhomberg in die Baugeschichte.

Danach ging es an die Praxis. Die Südmauer des ehemaligen Palas auf Alt-Ems musste zuerst von einem Baumstrunk, Erdreich und Pflanzenbewuchs befreit werden. Schlüsselsteine wurden bestimmt, markiert und fotografisch festgehalten. Ein Gerüst musste gebaut werden um danach die Mauerfugen fachgerecht auszuputzen. Diese Mauerfugen wurden anschließend mit selbst gemischtem Mörtel wieder gestopft. Gegen Ende des Praxis-Kurses ging es an das Wieder-Vermauern der Schlüsselsteine und Rüsthölzer sowie dem Aufbau einer Mauerkrone. Sämtliche Arbeiten wurden ausschließlich durch die Lehrlinge ausgeführt, Fachexperten standen ihnen beratend zur Seite und gaben wertvolle Tipps zur Denkmalpflege.

Opens external link in new windowVideo-Beitrag der Landespressestelle

Projekt Double-Check auf Alt-Ems startet - 1.9.14

4 Lehrlinge werden in den kommenden 2 Wochen auf der Burgruine Alt-Ems, unter fachkundiger Anleitung, arbeiten.

Als Einstieg wurden zunächst auch die geschichtlich-historischen Hintergründe intensiv betrachtet. Mag. Georg Mack vom Bundesdenkmalamt (BDA) hielt eine Einführung in die Denkmalpflege. Burgbaumeister DI Raimund Rhomberg in die Baugeschichte. Im Anschluss geht es nun in die Praxis direkt vor Ort auf der Burgruine Alt-Ems. Die Südmauer des Palas wird ausschließlich durch die Lehrlinge bearbeitet. Nach Ablauf des Projektes (geplant 3 Jahre) ist dieser Burgteil komplett saniert und wird auch entsprechend gekennzeichnet.

Das gemeinsame Projekt der Bauakademie Vorarlberg und des Verkehrsverein Hohenems als Trägerverein der Sanierungsarbeiten der Burgruine Alt-Ems soll den Maurerlehrlingen die alte Handwerkskunst und die Denkmalpflege näher bringen. „Double Check“ wird durch Mittel der Kulturabteilung des Landes Vorarlberg unterstützt.

1. Skulpturenausstellung "Eisenartig" auf dem Schlossberg ist Geschichte - 1.9.14

Mit dem Abtransport der Skulpturen durch die Mitarbeiter der Baufirma Grabher ist die 1. Skulpturenausstellung auf dem Schlossberg Geschichte.

Die Resonanz der Besucher war durchwegs positiv. Das Einzugsgebiet der Besucher von Alt-Ems hat sich deutlich erweitert. Auch das mediale Echo war ausgesprochen gut.

Wir bedanken uns an dieser Stelle nochmals ganz herzlich beim Künstler Edgar Büchel, der sich als Erster auf eine Ausstellung auf historischem Boden eingelassen hat. Danke auch an das Bauunternehmen Grabher aus Hohenems und die Spedition Sperger aus Lustenau. Nur dank ihrer Unterstützung konnte der Verkehrsverein Hohenems diese Ausstellung erst in die Tat umsetzen.

Einer Fortsetzung steht eigentlich (fast) nichts im Wege. Vielleicht schon 2015.

Dämmerungswanderung mit Edgar Büchel

Am 19. August machten sich rund 35 Personen, (fast) alle mit Taschenlampen ausgerüstet, auf den Weg zur Burgruine Alt-Ems. Sie begleiteten den Künstler Edgar Büchel, der auf der historischen Burg drei seiner Skulpturen ausstellt.

Oben angekommen, erfuhren sie vom Künstler mehr über die Objekte und natürlich auch über die Geschichte der einst größten Burganlage Mitteleuropas.

Als Höhepunkt wurde unter der Skulptur „Geburtsstunde“ ein Feuer entfacht, dass das Kunstwerk, im wahrsten Sinne des Wortes, zum Glühen brachte.

Die Ausstellung "Eisenartig" ist noch bis einschließlich 31. August auf der Burgruine Alt-Ems zu besichtigen.




Patrizieressen im Rahmen der Palastbelagerung - 25.7.14

Die Palast Gastronomie mit Andrew Nussbaumer an der Spitze lud im Rahmen der Palastbelagerung zum Patrizieressen, einem großen Ritteressen in den Arkaden des Palasthofs. Die Einnahmen des Abends gingen an den Sanierungsfond der Burgruine Alt-Ems.

Wir bedanken und sehr herzlich für diese großzügige Geste!

Benefiz-Rumverkostung auf Alt-Ems - 2.7.14

Franz-Josef und Benedikt Fleisch, ausgewiesene Rum- und Whisky-Experten, luden kürzlich zur exklusiven Rum-Verkostung auf die Burgruine Alt-Ems. Im Gepäck hatten sie 10 Rumköstlichkeiten, wie sie unterschiedlichster nicht sein könnten. Die Verköstigung fand in den diversen Burgteilen statt und so erhielten die Rumgenießer so nebenbei einen Eindruck, welche Dimensionen die Burg einmal hatte.

Schöner Nebeneffekt für den Verkehrsverein Hohenems: 300 Euro gehen auf das Spendenkonto für die Sanierungsarbeiten und viele Alt-Ems-Begeisterte konnten gewonnen werden.

Im Anschluß an die Rumverkostung ging es ins Gasthaus Adler, wo ein mehrgängiges Menü wartete.

Schlossberg-Läufer spendeten für Alt-Ems - 12.5.14

Auch im 7. Jahr des Bestehens des Hohenemser Volksbank-Schlossberglaufs gingen pro Starter bzw. Team EUR 5,- in den Spendentopf der Sanierungsarbeiten der Burgruine Alt-Ems.

Kürzlich fand die offizielle Scheckübergabe der Organisatoren und des Hauptsponsors an den Verkehrsverein Hohenems, als Trägerverein der Sanierungsarbeiten, statt.

Die Aktion wird auch beim 8. Volksbank-Schlossberglauf, am 1. Mai 2015, fortgesetzt.

Vlnr: Josef Felder (Sportreferent Stadt Hohenems)
, Dieter Heidegger (Verkehrsverein), Sandra Obwegeser und Wolfgang Friedl (beide Volksbank) und Dietmar Amann (HC Hohenems)

Eisenartig - Geschichte trifft auf Gegenwart - 25.4.14

Erstmals findet auf der einst mächtigsten Burganlage Mitteleuropas eine zeitgenössische Skulpturen-Ausstellung statt. Der Liechtensteiner Edgar Büchel bringt mit seinen Eisenskulpturen die Geschichte der Burgruine Alt-Ems auf dem Hohenemser Schlossberg gekonnt in die Gegenwart.

Edgar Büchel verarbeitet in seinen Skulpturen Materialien, die eigentlich schon auf dem Schrottplatz gelandet sind und haucht ihnen neues Leben sein. Der gelernte Mechaniker arbeitet sei über 10 Jahren selbständig als Eisenplastiker in Balzers (FL) und kann auf zahlreiche Ausstellungen in Mitteleuropa verweisen.

Kriemhild trifft auf die Appenzeller

Die erste Skulpturengruppe auf dem vorgelagerten Verteidigungswerk – der „Barbakane“ – trägt den Titel „Auf Besuch“. Es stellt die erhabene, anmutige und zugleich zierliche Schönheit Kriemhild dar, die mit ihrem dämonischen Drachenhund auf den Rundgang startet und zugleich als Beschützerin der Anlage fungiert. Die Nibelungen lassen grüssen.

Auf ihrem Weg trifft sie direkt vor dem „Palas“ auf die Skulptur „Himmel und Hölle“. Ein geschütztes Leben sollten die Bewohner hinter der großen Zugbrücke auf Alt-Ems führen können, genau dieser Schutz wurde bei der Belagerung durch die Appenzeller im Jahre 1407 zur Falle - vom Himmel zur Hölle. Als kleines Detail der Skulptur symbolisiert eine Mausefalle, mit Appenzeller Käse bestückt, dieses einschneidende Ereignis.

Nach der Belagerung und Zerstörung der Burg erfolgte der Wiederaufbau und die Burg blühte auf. Die dritte Skulptur „Geburtsstunde“ hat Edgar Büchel auf den Mauerresten der ehemaligen Burgkapelle positioniert. Die Skulptur steht als Symbol der hier gelebten Generationen. Die Stufen symbolisieren die Lebensstufen oder Wege bzw. Epochen dieser Generationen und laden zum Dialog der Geschichte mit der Gegenwart ein.


Die Skulpturen sind bis einschließlich 31. August auf dem Hohenemser Schlossberg frei zugänglich.

Initiator der Ausstellung „Eisenartig“ ist der Verkehrsverein Hohenems, der seit 2005 die Sanierungsarbeiten der Burgruine Alt-Ems als Trägerverein durchführt. „Die Burgruine soll nicht nur als geschichtliches Zeugnis dienen, sondern soll mit Aktionen wie der Skulpturenausstellung auch in der Gegenwart eine Rolle spielen.“, so Obmann Dieter Heidegger.


"Eisenartig" ist Dank der Unterstützung der Spedition Sperger aus Lustenau und der Firma Grabher, Der Baumeister, Hohenems erst möglich geworden.

 

 

Neuer Burgteil auf Alt-Ems begehbar - 25.4.14

Leiternsteg führt vom Palas auf Geschützbastion

Mit der Eröffnung der Skulpturenausstellung „Eisenartig“ ist auch ein neuer Burgteil der Hochburg, die Geschützbastion, die dem Palas vorgelagert ist, für Besucher zugänglich.

Möglich macht dies ein „Leiternsteg“, der über 18 Stufen vom Palas auf diese Bastion führt. Die Finanzierung dieser Stahlstiege erfolgte komplett durch Firmen und Privatpersonen.

„Burganlagen müssen erkundet werden können, je unterschiedlicher diese Erkundungen sind, desto attraktiver ist es für die Besucher. Sowohl für Jung als auch Alt.“, Dieter Heidegger Obmann Verkehrsverein Hohenems, Initiator und Errichter des Leiternstegs.

Für den Spätherbst ist geplant, den in den letzten beiden Jahren sanierten Wächterturm ebenfalls zugänglich zu machen.

Der Leiternsteg konnte dank der Unterstützung nachstehender Personen und Firmen realisiert werden:

Hotel-Cafe Lorenz, Hohenems
Hugo Obwegeser, Zahntechnisches Labor, Hohenems
Gasthaus Habsburg, Hohenems
Amann Cosmetics, Hohenems
Arte-Viva, Götzis Glopper-Garage, Hohenems
Hill, Weinbar & Vinothek, Hohenems
Raiffeisenbank Hohenems
Clemens Waldburg-Zeil, Hohenems
Collini, Hohenems
Kurt Öhe, Hohenems
Palast Gastronomie, Hohenems
Horst Mathis Transporte, Hohenems
Verena Aberer, Hohenems
Themessl & Partner, Hohenems
Taxi Mathis, Hohenems
Hypo-Bank, Hohenems
Kurt Fenkart Pflegebetten, Hohenems
Schlosserei Johannes Wolf, Hohenems
Spällehof Karl Klien, Hohenems

Zur Geschützbastion:
Das Plateau bildete eine eigenständige Bastion neben dem Haupttor. D.h. sie war mit einem oder zwei Geschützen ausgestattet. Der Beweis liefert eine im Südosten erhaltene Schießscharte, was typisch für das 16. Jahrhundert ist. Ähnliche Schießscharten sind auch am Pulverturm der Burgruine Alt-Ems zu sehen. Die Bastion wurde leider abgetragen und rutschte vermutlich auch teilweise ab. Einen Zugang vom Palas ist wahrscheinlich, kann aber nicht bewiesen werden. Bastionen wurden aus verteidigungstechnischen Gründen aufgeschüttet. Das nennt sich im Fachchargon "Schütte". Unter dieser Aufschüttung dürften sich noch alte Mauerreste erhalten haben.

Zurück nach Alt-Ems - 25.4.14

Im Zuge der Sanierung des einstigen „Beck-Areals“ wurde Gestein entdeckt, das einst Teil der rund dreihundert Meter höher gelegenen Burganlage gewesen war.

Im Jahr 1792 kam es zu einem Abbruch von Alt-Ems: Gerade in den Folgejahren wurde mehrfach Gesteinsmaterial der heutigen Burgruine in Gebäuden im Tal verbaut. Im Zuge der derzeit durch die Firma Lacha & Partner betriebenen Sanierung und Erweiterung der Gebäude auf dem Beck-Areal stieß man nun in der Marktstraße auf Gesteinsmaterial, das in dem historischen Keller verbaut worden war. Das Bundesdenkmalamt Vorarlberg bestätigte auf Anfrage die Herkunft und empfahl, die Steine für die laufende Sanierung von Alt-Ems zu verwenden.

Die Steine, die ein Gesamtgewicht von etwa vier Tonnen haben, werden demnächst auf den Schlossberg transportiert; aufgrund ihrer Größe sind sie besonders gut geeignet, in der Burgensanierung Anwendung zu finden.

Text und Fotos: Stadt Hohenems

Eröffnung Skulpturenausstellung und Freigabe Leiternsteg

Wann: Freitag, 25. April 2014, 18.00 Uhr
Wo: Palas der Burgruine Alt-Ems, Schlossberg, Hohenems


Wir laden Sie hiermit ganz herzlich zur Ausstellungseröffnung und zur offiziellen Freigabe des Leiternstegs ein.

Auf dem Schlossberg tut sich was. Es geht dieses Mal aber nicht um die Fertigstellung einer Sanierungsetappe. Wir bringen gleich zwei Attraktionen auf Alt-Ems:

Es ist uns gelungen, den Liechtensteiner Objektkünstler Opens external link in new windowEdgar Büchel für eine Skulpturen-Ausstellung auf der Hochburg zu gewinnen. Zeitgenössische Kunst im Dialog mit der Geschichte und Gegenwart. Eine eisenartige Vorstellung.
Mit freundlicher Unterstützung von Opens external link in new windowGrabher, Der Baumeister , Spedition Sperger, Lustenau und Opens external link in new windowVisuform


Die Ausstellung dauert vom 25. April bis einschließlich 31. August 2014


Die Installation eines Leiternstegs macht die Zugänglichkeit eines weiteren Burgbereichs möglich und bietet einen tollen Ausblick auf das Rheintal.

Der Leiternsteg ist Dank Unterstützung nachstehender Firmen und Personen ermöglicht worden:

Hotel-Cafe Lorenz, Hohenems
Hugo Obwegeser, Zahntechnisches Labor, Hohenems
Gasthaus Habsburg, Hohenems
Amann Cosmetics, Hohenems
Arte-Viva, Götzis
Glopper-Garage, Hohenems
Hill, Weinbar & Vinothek, Hohenems
Raiffeisenbank Hohenems
Clemens Waldburg-Zeil, Hohenems
Collini, Hohenems
Kurt Öhe, Hohenems
Palast Gastronomie, Hohenems
Horst Mathis Transporte, Hohenems
Verena Aberer, Hohenems
Themessl & Partner, Hohenems
Taxi Mathis, Hohenems
Hypo-Bank, Hohenems
Kurt Fenkart Pflegebetten, Hohenems
Schlosserei Johannes Wolf, Hohenems

DANKE!!

Projekt 2014/2015: Sanierung Binnenmauern

Die Binnenmauern der Hochburg machen eine Burgbesichtigung noch attraktiver und lassen erahnen, wie die Grafen von Hohenems einst lebten. Unter anderem sind noch Mauerreste des dritten Tores, der Küche und des inneren Burghofes vorhanden. Die Freilegung der Mauerkronen und die Sichtbarmachung der Mauerteile sind für 2014 und 2015 geplant.

Viele Besucher beim Tag des Denkmals auf Alt-Ems - 29.9.2013

"Aus Stein" war das diesjährige Motto des vom Bundesdenkmalamtes initiierten, österreichweiten Tages. Und aus diesem Anlass machten wir auch Mauern sichtbar, die sonst nicht zu sehen bzw. nur schwer zugänglich sind. Zum einen die nördlichstes Ausdehnung, die sogenannte "Miss" sowie die südliche Bastion, unterhalb des Palas.

Mehr Fotos

4 Lichter zum 120. Geburtstag - 23.9.2013

Mit einer kleinen, aber feinen Feier beginn der Verkehrsverein Hohenems seinen 120. Geburtstag und machte sich und der Bevölkerung ein von weitem sichtbares Geschenk. 4 neue LED-Scheinwerfer rücken die Burgruine Alt-Ems ins rechte Licht und machen so schon von weitem auf Hohenems aufmerksam.

 

„Wir blicken nach vorne und nicht zurück.“, so die einleitenden Worte vom Obmann Dieter Heidegger. Doch ein kleiner Rückblick sollte es dann doch sein:

Am 7. Juni 1893 wurde im damaligen Gasthaus Post der heutige Verkehrsverein als Verschönerungsverein Hohenems gegründet. Postmeister und Brauereibesitzer Anton Spieler war der erste Obmann. Hauptsächliche Aufgaben waren die Erhaltung, Markierung und Betreuung der Spazier- und Wanderwege sowie der Parkbänke. Anton Spieler folgten in den 120 Jahren insgesamt 9 Obmänner: Ferdinand Peter, Josef Mathis, Alfons Amann, Andreas Gross, Leo Jäger, Anton Halbeisen, Diethelm Fend, Richard Mathis und der seit 2011 amtierende Dieter Heidegger.

Anlässlich der Stadterhebung von Hohenems, im Mai 1983, wurde das erste Informationsbüro des Verkehrsverein Hohenems im Nebengebäude des Rathauses eröffnet. Als Geschäftsführer konnte Pepi Jank gewonnen werden. Es wurden Tourismusprospekte veröffentlich und vier Hohenemser Damen als Stadtführerinnen ausgebildet. Anlässlich der Landesausstellung im Hohenemser Palast, im Sommer 1991, hat die Stadt Hohenems im damaligen Löwensaal am Kirchplatz dem Verkehrsverein eine neue, größere Geschäftsstelle eingerichtet, in der dem immer mehr werdenden (Tages)Tourismus auch die notwendige Informationsstelle zur Verfügung gestellt wurde.

 

Mit der Gründung der Tourismus und Stadtmarketing GesmbH im Jahre 2000 gingen alle Geschäfte des Verkehrsverein an die städtische Gesellschaft über. Somit war der Verkehrsverein Hohenems auf der Suche nach einer neuen Aufgabe und mit der Übernahme der Trägerschaft der Sanierungsarbeiten auf der Burgruine Alt-Ems war eine mehr als herausfordernde Aufgabe schnell gefunden. Von den ersten Konzepten bis zum eigentlichen Beginn vergingen etliche Jahre. 2005 war es dann soweit. Seither wurden in sieben Bauetappen rund EUR 600.000,- in den Erhalt des „Ursprungs von Hohenems“ investiert. Und die Arbeit wird in den nächsten Jahren nicht ausgehen. Doch bei der Sanierung soll es nicht bleiben. Aktive Öffentlichkeitsarbeit und stimmige Veranstaltungen rücken die Burgruine Alt-Ems und somit Hohenems immer wieder ins rechte Licht, so wie es die vier neuen LED-Scheinwerfer nun jeden Abend tun.

Die Feier wurde vom Gesangverein Hohenems und einer Bläserabordnung der Musikschule Tonart umrahmt.

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Benefiz-Rumverkostung auf Alt-Ems

Franz-Josef und Benedikt Fleisch, ausgewiesene Rum- und Whisky-Experten, luden kürzlich zur exklusiven Rum-Verkostung auf die Burgruine Alt-Ems. Im Gepäck hatten sie 10 Rumköstlichkeiten, wie sie unterschiedlichster nicht sein könnten. Die Verköstigung fand in den diversen Burgteilen statt und so erhielten die Rumgenießer so nebenbei einen Eindruck, welche Dimensionen die Burg einmal hatte.

Schöner Nebeneffekt für den Verkehrsverein Hohenems: 300 Euro gehen auf das Spendenkonto für die Sanierungsarbeiten und viele Alt-Ems-Begeisterte konnten gewonnen werden.

Im Anschluß an die Rumverkostung ging es ins Gasthaus Adler, wo ein mehrgängiges Menü wartete.

Hubschrauber auf Alt-Ems

Auf dem Schlossberg wurde mittels Hubschrauber das sperrige Gerüstmaterial, welches für die Außensanierung des Wächterturms notwendig war, die Visions-Skulptur von Günther Blenke und Bäume per Hubschrauber ausgeflogen. Die Sicht auf die sanierten Burgteile ist nun deutlich besser und mit der geplanten Installation der neuen LED-Beleuchtung von weit her sichtbar.

Die zwei Bäume, die nicht klassisch gefällt werden konnten, sondern „Stück für Stück“ zersägt und per Hubschrauber am Seil ausgeflogen wurden, wogen je ca. 5 Tonnen. Das sperrige Plattformmaterial gut 1,2 Tonnen. Insgesamt waren 7 Mann im Einsatz (2 Baumfäller, 2 Forsthelfer, 2 Flughelfer, 1 Pilot).

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die beiden Teams von Ederer Baumpflege und Wucher Helicopter.


Führung zur aktuellen Sanierung

Am 20. August führte Burgbaumeister DI Raimund Rhomberg Interessierte durch die Hochburg der Burgruine Alt-Ems und erläuterte den aktuellen Sanierungsstand.
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"Baumeister des Mittelalters" im Rahmen des Hohenemser Aktivsommers

Auch in diesem Jahr beteiligte sich der Verkehrsverein Hohenems am Aktivsommer der Stadt Hohenems.

Nach einer kurzen geschichtlichen Zeitreise zeigten unsere Profis wie nach alten handwerklichen Methoden die alte Ruine erhalten und saniert wird.

Und die 9 Jungs waren anschließend mit großem Eifer dabei.
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Sanierung der Außenmauern des Wächterturms abgeschlossen - 15.7.13

Beim aktuellen Sanierungsprojekt der Burgruine Alt-Ems konnte kürzlich ein Bauabschnitt fertig gestellt werden. Die Außenmauern des Wächterturms sind fertig saniert. Nun folgt der historisch gesehen wichtig Innenteil, wo noch sehr gut die Wölbungen des Durchgangs zu sehen sind.

Für die Außensanierung musste zuerst eine Plattform erstellt werden, auf der das eigentliche Baugerüst aufgestellt wurde. Die Sanierung war sehr aufwändig, zumal Sanierungsfehler aus dem Jahre 1967, wo falsche Bindemittel verwendet wurden, grobe Spuren, speziell im Innenteil des Mauerwerks, hinterließen. Teilweise waren Hohlräume durch zerbröseltes Gestein von bis zu einem halben Meter Tiefe zu verzeichnen. Im Zuge der Entfernung der Plattform werden die Stützbäume entfernt und eine energiesparende LED-Beleuchtung installiert.

Die Arbeiten der Sanierungspezialisten gehen nun an der Innenmauer des Wächterturms weiter. Hier sind die Wölbungen des ehemaligen Eingangs im Ansatz noch sehr gut erkennbar. Im Zuge der Sanierung erwarten sich die Bauhistoriker noch etliche Befunde. Um die Einsturzgefahr weiter zu minimieren wird oberhalb des Durchgangs eine Stahlbrücke eingebaut. Die Mauerkrone wird mit einer Blechabdeckung, die nach alter Handwerkstradition erstellt wird, vor Starkregen geschützt.


Die Sanierungsarbeiten sind Dank der Unterstützung unzähliger freiwilliger Spender, der Förderung der Stadt Hohenems sowie dem Land Vorarlberg, dem Bundesdenkmalamt und dem Vorarlberger Landesmuseumsvereins möglich. Trägerverein der Sanierungsarbeiten ist der Verkehrsverein Hohenems.


Wasserversorgung durch die Feuerwehr Hohenems - 11.7.13

Die Sanierungsarbeiten auf der Burgruine Alt-Ems benötigen auch sehr viel Wasser, welches die beiden Zisternen bzw. Brunnen auf dem Schlossberg nicht liefern können.

Auch in diesem Jahr ist hier die freiwillige Feuerwehr Hohenems zur Stelle und füllte die Wassertanks.

Der Verkehrsvereins Hohenems bedankt sich ganz herzlich für diese Unterstützung.

Zeugenaufruf - 1.7.2013

Am Wochenende wurde die Hinweistafel der Burgruine Alt-Ems auf dem Hohenemser Kirchplatz beschädigt.

Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Hohenems, PI-v-Hohenems(at)polizei.gv.at, Tel. 059 133 8142-100

Fotoplakat von Peter Mathis zu Gunsten der Sanierungsarbeiten - 4.6.2013

Mit seinem Projekt „24 Stunden in Hohenems am 21.6.2012“ dokumentierte Fotograf Peter Mathis den längsten Tag des vergangenen Jahres.

Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Stadterhebung wurden die Schwarzweißaufnahmen am 1. Juni erstmals im Kleinen Löwensaal präsentiert.

Die Bilder wurden zum Fest der Stadterhebung chronologisch als Fotoprojektion gezeigt, zusätzlich konnten für eine freiwillige Spende Poster mitgenommen werden, welche alle Aufnahmen als Collage zeigen. Die Poster sind  auf hochwertigem, glänzenden Papier gedruckt. Neben der Stadt unterstützte das Hohenemser Unternehmen Sign Factory mit einem Werbebanner das Projekt, Grafiker Bernhard Klien gestaltete die Poster unentgeltlich.

Spenden fließen zur Gänze in die Sanierung der Burgruine Alt-Ems: So kamen bereits am Tag der Präsentation stolze 650 Euro zusammen. Die Plakate sind ab sofort im Büro der Tourismus und Stadtmarketing Gmbh erhältlich; die Spenden werden weiterhin in unser Sanierungsprojekt fließen.

Allen Beteiligten, vorallem Peter Mathis, ein herzliches "Danke"!!!


Visions-Skulptur steht auf Alt-Ems - 03.06.2013

Die Visions-Skulptur, die der Hohenemser Künstler Günther Blenke extra für den Visions-Prozess der Stadt Hohenems gestaltet hat, wurde im Rahmen der 30-Jahr-Feierlichkeiten der Stadt Hohenems an ihrem neuen, temporären, Standort aufgestellt. Vom Vorplatz des Palas der Burgruine Alt-Ems ist die Skulptur für gute Augen schon von der Autobahn zu sehen. Die Skulptur erstrahlt nun in den Wappenfarben der Stadt - in gelb und blau. Dies ist auch eine Verneigung Blenkes gegenüber der prägenden Geschichte der Stadt und zugleich auch ein Zeichen der Identität.

Spendenspeer für Alt-Ems

Ein lang gehegter Wunsch des Verkehrsverein Hohenems als Trägerverein der Sanierungsarbeiten auf Alt-Ems ging im Zuge der Aufstellung in Erfüllung. Günther Blenke überraschte die Verantwortlichen mit einem „Spendenspeer“, der für spontane Spenden der vielen Besucher der Burgruine dient. Die Skulptur selbst bleibt bis zum Ende der diesjährigen Sanierungsarbeiten auf dem Schlossberg. Der Spendenspeer allerdings verbleibt als Dauerleihgabe Günther Blenkes am passenden Ort.

Schlossberg-Läufer spendeten für Alt-Ems - 31.5.2013

Auch im 6. Jahr des Bestehens des Hohenemser Volksbank-Schlossberglaufs gingen pro Starter bzw. Team EUR 5,- in den Spendentopf der Sanierungsarbeiten der Burgruine Alt-Ems.

Kürzlich fand die offizielle Scheckübergabe der Organisatoren und des Hauptsponsors an den Verkehrsverein Hohenems, als Trägerverein der Sanierungsarbeiten, statt.

Die Aktion wird auch beim 7. Volksbank-Schlossberglauf, am 1. Mai 2014, fortgesetzt.

Vlnr: Dietmar Amann (HC Hohenems), Dieter Heidegger (Verkehrsverein), Sandra Obwegeser (Volksbank) und Josef Felder (Sportreferent Stadt Hohenems)

Neuer Fahnenmast auf Alt-Ems - 29.4.2013

Kürzlich wurde durch den Verkehrsverein Hohenems ein neuer, sturmfester, Alumast auf der Barbakane der Burgruine Alt-Ems montiert und die Fahne der Stadt Hohenems gehisst. Der alte Holzmast konnte Ende Dezember einem Föhnsturm nicht mehr stand halten.

 

Die Neuanschaffung war Dank der Unterstützung nachstehender Firmen möglich:

Fahnen Jäger, Hohenems
Glopper-Garage, Hohenems
Horst Mathis Transporte, Hohenems
Löwenbar, Hohenems
MShh, Hohenems
Obwegeser Zahntechnik, Hohenems
Raiffeisenbank, Hohenems
Stahlgruber, Dornbirn

In den kommenden Wochen beginnt die diesjährige Sanierungsphase auf Alt-Ems mit dem Ziel, der Fertigstellung der Sanierungsarbeiten des Wächterturms und der anschließenden Installation einer modernen, energiesparenden, LED-Beleuchtung.

 

Sanierung für 2012 abgeschlossen

Die für heuer gesteckten Ziele, die Fertigstellung der süd-östlichen Stützmauer beim Palas und die Sicherung des Wächterturms im Außenbereich konnten in gut drei Monaten Bauzeit realisiert werden.

Kürzlich fand die letzte Abnahme durch Burgbaumeister DI Raimund Rhomberg und Verkehrsverein-Obmann Dieter Heidegger auf Alt-Ems statt.

Der Wächterturm war in sehr schlechtem Zustand. Nach der aufwändigen Errichtung einer Grundplattform und des Gerüstes wurde die Außenwand von oben nach unten von losen Steinen und Gestrüpp befreit und erste Sicherungsmaßnahmen durchgeführt, sodaß ein gefahrenloses Arbeiten gewährleistet werden konnte. Im Anschluß wurde mit der Sanierung der ersten Mauerteile begonnen. Die Außenmauern und hier speziell die Kronen sind nun von einem Absturz gesichert.

Insgesamt wurden heuer rund EUR 75.000,- durch den Verkehrsverein Hohenems als Trägerverein in die Sanierung investiert. Stadt, Land und Bund haben die Finanzierung wesentlich unterstützt. „Unser Dank gilt aber auch den vielen, vielen privaten Spendern.“ Über 400 Einzelspenden konnte der Verkehrsverein Hohenems verzeichnen. „Dies zeigt uns auch, wie sehr die Burgruine Alt-Ems in der Bevölkerung verwurzelt ist.“, so Obmann Dieter Heidegger.

Abseits der Sanierung wurden mehrere Führungen durchgeführt, eine neue Beschilderung der Burgbereiche installiert, eine Matinee des Kammerorchester Arpeggione fand statt, ein Baum wurde aus exponierter Lage ausgeflogen und der große „Tag des Denkmals“ wurde auf Alt-Ems eröffnet.

Für das kommende Jahr ist der Fertigstellung der Sanierungsarbeiten des Wächterturms geplant. Weiters wird in Zusammenarbeit mit dem „Maurer Ausbildungs Zentrum“ der Bauinnung Vorarlberg die Südwand des Palas von Maurerlehrlingen saniert.

Tag des Denkmals: Alt-Ems wurde gestürmt - 30.9.12

Auf dem Schlosssberg wurde dieses Jahr der landesweite "Tag des Denkmals" durch Landesrätin Andrea Kaufmann und Landeskonservatorin Eva Hody offiziell eröffnet. Davor hielt Pater Rufus Witt, begleitet vom Gesangsverein und der Bügermusik Hohenems, eine Feldmesse auf der Burgwiese.

Im Anschluss wurde die neue Beschilderung, die vom Lions Club Hohenems gestiftet wurde, enthüllt und die vielen Besucher "stürmten" Alt-Ems. Unter anderem konnte dort die aktuelle Sanierungsetappe besichtigt werden und erstmals wurde auch jene Handgranate, die 2010 auf Alt-Ems gefunden wurde, der Öffentlichkeit präsentiert.

Für Kinder wurde eigens ein Sagenzelt und das goldene Kegelspiel am Schlossberg aufgebaut und auch rege genutzt. Mehr Fotos

Alt-Ems blühte musisch auf - 23.9.12

Die Burgruine Alt-Ems mit den beeindruckenden Mauern, die Geschichte schrieben, war Schauplatz einer Matinee, zu der der Verein der Freunde des Kammerorchesters Arpeggione mit Präsidentin Stephanie Waldburg-Zeil und Obmann Thomas Moosbrugger an der Spitze luden.

Den Klängen den Streichorchesters im malerischen Konradshof lauschten unter anderem Inge und Hans-Karl Walser, Josefine und Wilhelm Otten, Alfred und Lothar Collini, Stadtrat Clemens Mathis, Renate und Klaus Winkler, Gerdi und Kurt Linder, Doris und Edi Banzer, Ulla und Gerhard Zuggal, Konsul Peter Fitz, Thomas Schwiegelsohn. 

Der Verkerhsverein durfte sich auch über einen ansehnlichen Betrag für die Sanierung freuen.

Erstmals öffentlich: Handgranate von Alt-Ems

Im Rahmen des "Tag des Denkmals" am 30. September 2012 wird die mittelalterliche Handgranate, die im Jahre 2010 bei archäologischen Forschungen auf Alt-Ems gefunden wurde, erstmals öffentlich ausgestellt.

Kugelförmige Granaten aus Keramik sind schon im Spätmittelalter bekannt. Sie wurden mit unterschiedlichsten Brandsätzen gefüllt und mit brennender Lunte dem Gegner entgegen geworfen oder geschleudert. Durch den Aufprall zersprang oder explodierte das Gefäß und die Brandmischung verspritzte. Zusätzliche Verletzungen konnten die Tonsplitter verursachen. Verwendung fanden die nach dem Granatapfel benannten Waffen vor allem bei Belagerungen, in der Schlacht wäre ihr Einsatz zu kompliziert und unsicher gewesen.

Die beiden ausgestellten Handgranatenfragmente wurden im Jahr 2010 durch archäologische Forschungen beim Konradsbrunnen auf der Ruine Alt-Ems entdeckt. Interessant ist, dass in einem 1676 auf der Burg Alt-Ems angelegten Möbel- und Waffenverzeichnis „ein Hauffen Erdine Hand granathen“ angeführt wird. So ist nicht ausgeschlossen, dass die beiden Fundstücke damals Teil dieses Lagerbestandes waren.

Baumeister des Mittelalters - 20.8.12

Im Rahmen des Hohenemser Aktivsommers war eine Gruppe Kinder in Elternbegleitung auf der Ruine Alt-Ems. Sie halfen fleißig bei den Sanierungsarbeiten mit und extra für sie wurde auch der Konradsbrunnen geöffnet.

Patrizier-Essen brachte EUR 2.510,- für die Sanierung - 27.7.12

Im Rahmen der Palastbelagerung fand am Eröffnungsabend ein Patrizier-Essen zu Gunsten der Sanierungsarbeiten auf Alt-Ems statt. Palast-Gastronom Andrew Nussbaumer spendete den gesamten Erlös.

Zusätzlich wurden noch drei Preise versteigert: ein Segeflug über die Ruine, ein Foto der Ruine von Peter Mathis und ein Candle-Light-Dinner im Stollen hinter den Palast mit dem Bürgermeister.

Insgesamt kamen EUR 2.510,- für die Sanierungsarbeiten zusammen!

Wir Danken allen Teilnehmern und der Palast-Gastronomie sowie den Spendern der Preise für die Versteigerung sehr, sehr herzlich!

Links:
www.palast.at
www.rundflugteam.at
www.mathis-photographs.at

 

 

Wasserversorgung der Feuerwehr Hohenems - 26.7.12

Die Sanierungsarbeiten auf der Burgruine Alt-Ems benötigen auch sehr viel Wasser, welches die beiden Zisternen bzw. Brunnen auf dem Schlossberg nicht liefern können. Seit Jahren ist hier die freiwillige Feuerwehr Hohenems zur Stelle und füllt die Wassertanks.

Der Verkehrsvereins Hohenems bedankt sich ganz herzlich für diese Unterstützung.

Alt-Ems-Sanierung geht weiter

Die Sanierungsarbeiten am Wächterturm starten.

Der Verkehrsverein ist seit 2005 um die Sanierung der Ruine Alt-Ems bemüht. Jeweils im Sommer werden die Arbeiten fortgeführt - solange eben das Jahresbudget ausreicht. Finanziert wird die Sanierung von Bund, Land, Stadt und aus privaten Spendenmitteln.

In diesen Tagen wird die Sanierung des Palas abgeschlossen. Gleichzeitig wurde mit den Vorbereitungsarbeiten für die Sanierung des Wächterturms begonnen. Um die Außenwand des Turms zugänglich zu machen, errichtet die Firma Ellensohn ein Gerüst.

Die Haupttoranlage der Hochburg wurde rechtsseitig von einem Wächterturm flankiert. Ursprünglich war vor dem Tor eine Zugbrücke, der heutige Damm ein tiefer Graben. Reste der gewölbten Torhalle sind heute noch erkennbar. Der stark einsturzgefährdete Turm wird 2012 und 2013 zuerst gesichert und dann saniert.

Spenden sind erbeten auf das Konto 23200, Bankleitzahl: 37438. Ihre Spende ist steuerlich absetzbar!

Hubschrauber-Einsatz auf Alt-Ems - 20.3.12

Mittels Hubschrauber wurde ein Baum aus der Ruine ausgeflogen und erste Materialtransporte für die diesjährige Sanierung auf die Ruine fanden statt.

Der ausgeflogene Baum hatte einen starken Pilzbefall (Brandkrustenpilz) und drohte auf die Ruine zu stürzen. Weiters wurden einige Bäume für die bessere Sichtbarkeit der Burgruine gefällt.

Video

Diese Aktion war Dank der Unterstützung der Palastgastronomie, der Firma Pfanner Schutzbekleidung, Toni Ederer Baumpflege, Wucher Helicopter und der Tourismus und Stadtmarketing Hohenems GmbH erst möglich.

Neues Hohenems-Buch von Dietmar Walser

Bis auf den allerletzten Platz belegt war kürzlich der Pfarrsaal St. Karl, als Fotograf Dietmar Walser seinen Bildband "Hohenems" vorstellte.

Bürgermeister DI Richard Amann sprach, nach der Wahl seines Lieblingsortes befragt, einigen aus dem Herzen: Einer der schönsten Orte bleibt der Schlossberg, von dessen "Gsätzle" aus sich ein Blick auf eine facettenreiche Stadt darbietet, in der sich einiges bewegt. Versteht sich von selbst, dass auch Bilder der Burgruine Alt-Ems in dem Bildband zu sehen sind.

Das Buch ist in der Buchhandlung "Lesezeichen" im Jüd. Viertel erhältlich.

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Ruine Alt-Ems von Ästen befreit, Nov. 2011

Der Verkehrsverein Hohenems als Trägerverein der Sanierungsarbeiten der Burgruine Alt-Ems führte kürzlich eine große Ausastungs-Aktion durch. Dank der Mithilfe zahlreicher Freiwilliger von den unterschiedlichsten Hohenemser Vereinen sind nun für die unzähligen Besucher des Denkmals die Mauerkonturen wieder besser sichtbar.

Der Verkehrsverein Hohenems bedankt sich an dieser Stelle ganz herzlich bei den freiwilligen Helfern der nachstehenden Vereine:
Alpenverein Hohenems (JuKi-Gruppe), Fanfarenzug Herrenried-Buch, HC Hohenems, Kulturkreis Hohenems sowie dem Landesmuseums-Verein.

Für das kommende Jahr sind die Planungen für die nächsten Sanierungsschritte gesetzt. Der stark einsturzgefährdete Wächtertum ist das neue Projekt des Verkehrsvereins Hohenems und soll in den Jahren 2012 und 2013 zuerst gesichert und dann saniert werden. 

Ehrenobmann Richard Mathis, Juni 2011

Richard Mathis gab nach 22 Jahren die Obmannschaft des Verkehrsvereins ab.

An der Generalversammlung im Mai, bei der Dieter Heidegger zum neuen Vorsitzenden des Verkehrsvereins gewählt wurde, konnte Richard Mathis krankheitsbedingt nicht teilnehmen. Er nahm daher im Rahmen eines Mittagessens den Dank der Stadt und des neuen Obmanns entgegen. Dieter Heidegger überreichte ihm die Ernennungsurkunde zum Ehrenobmann.

Präsentation Universitäts-Studie, Jänner 2010

 

Die Sanierungsarbeiten, welche die letzten Jahre an der geschichtsträchtigen Burgruine erfolgten, wie auch die Zukunftsperspektiven wurden am Mittwoch, den 13. Jänner 2010, im Rittersaal vorgestellt. Der Hohenemser Verkehrsverein unter Obmann Richard Mathis lud gemeinsam in Kooperation mit dem ORF zur Präsentation des Projektes, das der Verein seit dem Jahr 2005 mit viel Engagement betreibt.

DI Raimund Rhomberg gab einen Überblick über die Sanierungsarbeiten der vergangenen Jahre: Einerseits erfolgten erste wichtige Maßnahmen für die Sicherheit der Burgbesucher, gleichzeitig konnte die Struktur der vor rund acht Jahrhunderten errichteten Anlage, die mit 800 Metern Länge zu den größten Burgen Mitteleuropas zählte, besser sichtbar gemacht werden. 




Im Zuge der Sanierungsmaßnahmen wurde ein umfangreicher Prozess initiiert, der viel Interesse und Engagement zahlreicher Personen bewirkt hatte, berichtete Richard Mathis. In Zusammenarbeit mit dem AMS konnten beispielsweise auch Arbeitslose in die Arbeiten auf dem Schlossberg einbezogen werden.


Eine Sanierung der gesamten Burganlage auf dem in Privatbesitz befindlichen Schlossberg  würde theoretisch bis zu 40 Millionen Euro kosten, schätzte DI Rhomberg; etwa 5% der Anlage wurden bislang saniert und gesichert. Etwa 330.000 Euro investierte man seit dem Jahr 2005 in die dringlichsten Maßnahmen; rund 60 Prozent  dieser Kosten wurden von der Stadt Hohenems beigesteuert. Bürgermeister DI Richard Amann bat um Verständnis, dass die Stadt 2010 vorerst keine Fördergelder vorsehen konnte und verwies wie auch Kulturlandesrätin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann auf die aktuelle finanzielle Situation, denen sich die Kommunen aktuell gegenübersehen. 


"Geschichte hat Zukunft": Künftige Nutzungspotenziale

Um die Sanierungsmaßnahmen in einen künftig umfangreicheren Kontext zu setzen, hatte der Verkehrsverein die Universität Innsbruck beauftragt, mögliche touristische Potenziale des Schlossbergs und der Burgruine herauszuarbeiten. Univ-Prof. Dr. Mike Peters stellte zwei Konzepte vor, die von Mag. Rosmarie Geißler und Anny Franzelin, Bakk, entwickelt wurden. Neben Vergleichen mit ähnlichen, touristisch genutzten Ausflugszielen stellten auch Interviews vor Ort eine Grundlage bei der Ausarbeitung dar: Über 70 BesucherInnen des letztjährigen "Schlossberglaufes" wurden hierzu befragt. Als Zielgruppen zunächst die Einheimischen, weiters aber auch Touristen, Senioren wie auch Familien mit Kindern vorsehend, wurden die Konzepte "Emser Sagenwelt" und "Geschichte lebt" ausgearbeitet. Beiden Vorschlägen gemein ist, dass sie bessere und konzeptuell gestaltete Zugangswege vorsehen; eine Wanderung auf den Schlossberg würde künftig einen der Themenkreise Sagen oder Historie mittels verschiedener Maßnahmen und Medien vermitteln. Ein Picknickplatz oder ein Restaurant könnten als "Belohnung" der Tagesausflügler dienen, so Peters. Beide Konzepte - auch eine Verbindung beider, so der Universitätsdozent, wäre denkbar - werden in künftige Erwägungen miteinbezogen. 

Hier finden Sie die Studie als Download